Die Entscheidung zwischen einem MacBook Pro und einem iPad Pro ist im Jahr 2026 komplexer denn je. Dieser Artikel bietet Ihnen einen detaillierten Vergleich dieser beiden Premium-Geräte, um Ihnen bei der Kaufentscheidung zu helfen, welches am besten zu Ihren spezifischen Bedürfnissen, Ihrem Arbeitsablauf und Ihrem Budget passt.
MacBook Pro oder iPad Pro: Die Wahl hängt von Ihrem Betriebssystem und Anwendungsfällen ab
- Die Kernentscheidung liegt zwischen macOS (flexibel) und iPadOS (touch-optimiert, aber mit Einschränkungen).
- Beide bieten ähnliche Rechenleistung durch Apple Silicon; die Softwarenutzung ist entscheidend.
- Das iPad Pro wird erst mit teurem Zubehör (Magic Keyboard, Apple Pencil) zum Laptop-Ersatz.
- MacBook Pro ist ideal für Entwickler, Video-Editoren und komplexe Desktop-Anwendungen.
- iPad Pro glänzt bei digitalen Künstlern, Präsentationen und mobiler Kreativität.
- Die Gesamtkosten eines voll ausgestatteten iPad Pro können ein MacBook Pro preislich übertreffen.
Warum diese Entscheidung im Jahr 2026 komplexer ist als je zuvor
Im Jahr 2026 ist die Wahl zwischen einem MacBook Pro und einem iPad Pro weitaus nuancierter geworden. Die Leistungsparität durch Apples beeindruckende Silicon Chips, wie die M4- oder M5-Serie, hat die rohe Rechenkraft beider Geräte auf ein vergleichbares Niveau gehoben. Gleichzeitig hat sich iPadOS stetig weiterentwickelt und die Grenzen zu einem vollwertigen Desktop-Betriebssystem verwischt, auch wenn es noch nicht ganz dort angekommen ist. Das bedeutet, die Entscheidung basiert nicht mehr primär auf der Frage, welches Gerät leistungsfähiger ist, sondern vielmehr darauf, welches Ökosystem und welcher Formfaktor Ihren spezifischen Arbeitsanforderungen am besten gerecht werden.
Ein kurzer Überblick: Was "Pro" bei Apple heute bedeutet
Der "Pro"-Zusatz bei Apple-Geräten, sei es beim MacBook Pro oder beim iPad Pro, signalisiert heute vor allem eines: Premium-Leistung, fortschrittliche Displays und professionelle Funktionen, die weit über die Standardmodelle hinausgehen. Wir sprechen hier von hochauflösenden ProMotion XDR-Displays, leistungsstarken Apple Silicon Chips, die auch anspruchsvollste Aufgaben mühelos bewältigen, und einer Verarbeitungsqualität, die den Anforderungen professioneller Anwender gerecht wird. Es sind Geräte, die für diejenigen konzipiert wurden, die keine Kompromisse bei ihrer Produktivität und Kreativität eingehen möchten.

macOS gegen iPadOS: Das Herzstück Ihrer Entscheidung
Die uneingeschränkte Freiheit von macOS: Für wen ist sie unverzichtbar?
macOS ist seit Jahrzehnten das Rückgrat der professionellen Arbeitswelt auf Apple-Hardware, und das aus gutem Grund. Die uneingeschränkte Dateiverwaltung, die es Ihnen ermöglicht, Dateien und Ordner genau so zu organisieren, wie Sie es von einem Desktop-Computer erwarten, ist für viele Anwender unverzichtbar. Hinzu kommt die volle Unterstützung für mehrere externe Monitore, was bei komplexen Workflows mit vielen geöffneten Anwendungen entscheidend ist. Vor allem aber bietet macOS den Zugang zu vollwertiger Desktop-Software wie Final Cut Pro für professionelle Videobearbeitung, Xcode für Softwareentwicklung oder spezielle CAD-Programme, die auf iPadOS schlichtweg nicht verfügbar sind. Für Entwickler, Video-Editoren, Datenanalysten und Power-User, die auf diese tiefe Systemintegration und spezialisierte Software angewiesen sind, bleibt macOS die unangefochtene Wahl.
Die intuitive Touch-Welt von iPadOS: Wo liegen die wahren Grenzen?
iPadOS glänzt mit seiner intuitiven Touch-Bedienung und der nahtlosen Integration des Apple Pencil. Für viele kreative Prozesse, wie digitales Zeichnen, Notizen machen oder Bildbearbeitung, ist diese direkte Interaktion unschlagbar. Doch gerade im professionellen Bereich stößt iPadOS, trotz aller Fortschritte, immer noch an Grenzen. Die Dateiverwaltung ist zwar besser geworden, aber immer noch nicht so flexibel wie auf macOS. Das Anschließen mehrerer externer Monitore ist oft nur mit Einschränkungen oder gar nicht möglich, was die Produktivität bei komplexen Setups beeinträchtigt. Und obwohl es viele leistungsstarke Apps gibt, fehlen weiterhin die vollwertigen Desktop-Versionen bestimmter professioneller Software, die für einige Workflows einfach unerlässlich sind. Man muss sich bewusst sein, dass iPadOS ein mobiles Betriebssystem bleibt, das für eine andere Art der Interaktion optimiert ist.
Multitasking im Vergleich: Stage Manager vs. traditionelle Fensterverwaltung
Das Multitasking ist ein entscheidender Faktor für die Produktivität. Auf dem iPad Pro hat Apple mit dem Stage Manager einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dieser ermöglicht es, Apps in überlappenden, größenveränderlichen Fenstern zu nutzen und schnell zwischen App-Gruppen zu wechseln. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren iPadOS-Versionen und macht das Arbeiten mit mehreren Apps gleichzeitig komfortabler. Doch im Vergleich zur traditionellen Fensterverwaltung von macOS, wo Sie Fenster frei positionieren, in der Größe anpassen und beliebig viele Apps gleichzeitig anzeigen können, bietet der Stage Manager immer noch weniger Flexibilität. Für komplexe Workflows, bei denen ich viele Fenster gleichzeitig im Blick haben muss, um effizient zu arbeiten, bleibt die uneingeschränkte Freiheit von macOS unübertroffen. Der Stage Manager ist gut, aber er ist kein vollständiger Ersatz für ein echtes Desktop-Multitasking.
Leistung im Praxistest: Rohe Kraft ist nicht alles
Apple Silicon M-Serie: Wenn beide Geräte ein Kraftwerk unter der Haube haben
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt schnell: Sowohl das MacBook Pro als auch das iPad Pro sind im Jahr 2026 mit den neuesten Apple Silicon Chips der M-Serie (z.B. M4 oder M5) ausgestattet. Das bedeutet, dass beide Geräte über eine vergleichbare, atemberaubende rohe Rechenleistung verfügen. Egal, ob Sie komplexe Berechnungen durchführen, hochauflösende Videos rendern oder grafikintensive Anwendungen nutzen möchten die Hardware ist auf beiden Seiten mehr als fähig. Für die meisten professionellen Aufgaben, die ich in meinem Arbeitsalltag sehe, ist die reine Leistung auf beiden Geräten absolut ausreichend. Der Flaschenhals liegt hier selten in der Hardware selbst.
Wie die Software die Leistung ausbremst (oder entfesselt)
Die Crux liegt, wie ich immer wieder feststelle, nicht in der Hardware, sondern in der Software. Während macOS es Anwendungen ermöglicht, die volle Leistung der Apple Silicon Chips ohne nennenswerte Einschränkungen auszuschöpfen Stichwort Hintergrundprozesse, vollwertige Dateisystemzugriffe und tiefe Hardwareintegration , sieht die Sache bei iPadOS anders aus. Aufgrund seiner Sandboxing-Architektur und der Optimierung für Touch-Interaktionen kann iPadOS die Leistung für bestimmte professionelle Workflows einschränken. Das bedeutet, selbst wenn das iPad Pro die gleiche CPU und GPU wie ein MacBook Pro hat, können Anwendungen auf dem iPad Pro diese Leistung aufgrund von Systembeschränkungen oder fehlender Optimierung nicht immer voll ausnutzen. Dies ist besonders relevant für Aufgaben, die intensive Hintergrundprozesse oder den Zugriff auf das gesamte Dateisystem erfordern.
Speicher und RAM: Was Sie für professionelle Arbeit wirklich benötigen
Für professionelle Arbeit sind ausreichend Speicher (SSD) und RAM entscheidend. Meine Empfehlung ist klar: Sparen Sie hier nicht. Für Video-Editing, Softwareentwicklung oder das Arbeiten mit großen Mediendateien sind mindestens 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher ein guter Startpunkt. Wenn Sie mit 4K-Videos, komplexen 3D-Modellen oder großen Datenbanken arbeiten, sollten Sie sogar 32 GB RAM und 1 TB oder mehr SSD-Speicher in Betracht ziehen. Auf dem MacBook Pro ist dies relativ einfach zu konfigurieren. Beim iPad Pro müssen Sie bedenken, dass der Speicher nicht erweiterbar ist und Sie von Anfang an die richtige Größe wählen müssen. Ein Mangel an RAM oder Speicher kann selbst das leistungsstärkste Gerät in die Knie zwingen und Ihre Produktivität erheblich beeinträchtigen.
Mobilität, Ergonomie und Akkulaufzeit: Ihr täglicher Begleiter
Gewicht und Formfaktor: Wer gewinnt den Kampf um die Aktentasche?
In puncto Portabilität gibt es einen klaren Unterschied. Das iPad Pro allein ist mit Abstand das leichteste und dünnste Gerät. Es lässt sich mühelos in jeder Tasche verstauen und ist ideal für schnelle Notizen oder Medienkonsum unterwegs. Sobald Sie jedoch das Magic Keyboard hinzufügen, um es in einen Laptop-ähnlichen Formfaktor zu verwandeln, erhöht sich das Gewicht und die Dicke erheblich. Ein MacBook Pro ist zwar von Natur aus schwerer als ein iPad Pro ohne Zubehör, aber es bietet dafür eine komplette Workstation in einem Gerät. Für vielreisende Berater oder alle, die maximale Portabilität priorisieren und hauptsächlich Touch-Interaktionen nutzen, hat das iPad Pro ohne Zubehör die Nase vorn. Wer jedoch eine vollwertige Tastatur und ein Trackpad benötigt, sollte das Gesamtgewicht des iPad Pro mit Magic Keyboard mit dem eines MacBook Pro vergleichen.
Tastatur und Trackpad: Ist das Magic Keyboard ein vollwertiger Ersatz?
Die integrierte Tastatur und das Trackpad des MacBook Pro sind für lange Arbeitssitzungen unübertroffen. Sie bieten ein exzellentes Tipperlebnis, präzise Gestensteuerung und sind ergonomisch für stundenlanges Arbeiten konzipiert. Das Magic Keyboard für das iPad Pro ist zweifellos ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und verwandelt das iPad Pro in ein sehr fähiges Laptop-ähnliches Gerät. Der Tastenhub ist gut, und das integrierte Trackpad ist präzise. Aber ist es ein vollwertiger Ersatz? Meiner Meinung nach nicht ganz. Für gelegentliche E-Mails oder Dokumente ist es hervorragend. Für Entwickler, Autoren oder alle, die den ganzen Tag tippen und komplexe Textbearbeitung betreiben, bietet das MacBook Pro immer noch das überlegenere und ergonomischere Erlebnis. Die Anpassung des Blickwinkels ist beim Magic Keyboard ebenfalls eingeschränkter.
Akkulaufzeit im realen Arbeitsalltag: Wer hält länger durch?
Die Akkulaufzeit ist für mobile Anwender ein entscheidender Faktor. Beide Geräte bieten eine beeindruckende Ausdauer, die durch die Effizienz der Apple Silicon Chips ermöglicht wird. Im realen professionellen Arbeitsalltag, der eine Mischung aus Surfen, Dokumentenbearbeitung, Videokonferenzen und gelegentlichen anspruchsvolleren Aufgaben umfasst, hält das MacBook Pro tendenziell länger durch. Es ist darauf ausgelegt, einen ganzen Arbeitstag ohne Steckdose zu überstehen, oft 15 Stunden oder mehr. Das iPad Pro bietet ebenfalls eine hervorragende Akkulaufzeit, typischerweise um die 10 Stunden, aber bei intensiver Nutzung mit dem Magic Keyboard und anspruchsvollen Apps kann sie schneller schwinden. Für Anwender, die wirklich den ganzen Tag ohne Zugang zu einer Steckdose auskommen müssen, ist das MacBook Pro oft die sicherere Wahl.

Zubehör-Ökosystem: Versteckte Kosten und neue Möglichkeiten
Apple Pencil Pro: Das entscheidende Werkzeug für Kreative
Der Apple Pencil Pro ist ein Alleinstellungsmerkmal des iPad Pro und für viele Kreative ein unverzichtbares Werkzeug. Mit seiner Präzision, Drucksensitivität und Neigungserkennung ermöglicht er ein natürliches Zeichen- und Malerlebnis. Funktionen wie das „Squeeze“-Feature für schnelle Werkzeugwechsel oder die „Barrel Roll“ für präzise Pinselsteuerung machen ihn zu einem mächtigen Instrument für digitale Künstler, Illustratoren, Designer und Fotografen. Wenn Ihr Workflow stark auf präzise, handschriftliche Eingaben oder detaillierte digitale Kunst angewiesen ist, dann ist das iPad Pro in Kombination mit dem Apple Pencil Pro unschlagbar und ein klarer Vorteil gegenüber dem MacBook Pro.
Magic Keyboard & Co. : Wie Zubehör den Preis und die Funktionalität verändert
Das Magic Keyboard ist das wichtigste Zubehör, das das iPad Pro in eine Art Laptop-Ersatz verwandelt. Es bietet eine Tastatur, ein Trackpad und einen USB-C-Anschluss zum Durchleiten von Strom, wodurch ein Port am iPad Pro frei bleibt. Es erweitert die Funktionalität des iPad Pro erheblich und macht es für produktive Aufgaben viel besser nutzbar. Doch diese Erweiterung hat ihren Preis. Das Magic Keyboard und der Apple Pencil Pro sind separate Käufe, die den Gesamtpreis des iPad Pro erheblich in die Höhe treiben. Ein voll ausgestattetes iPad Pro mit ausreichend Speicher, Magic Keyboard und Apple Pencil kann preislich schnell in die Nähe oder sogar über ein vergleichbares MacBook Pro kommen. Dies sind versteckte Kosten, die man bei der Budgetplanung unbedingt berücksichtigen sollte.
Anschlüsse im Vergleich: Adapter-Chaos oder nahtlose Konnektivität?
Die Konnektivität ist ein weiterer wichtiger Punkt für professionelle Anwender. Das MacBook Pro bietet hier eine deutlich größere Vielfalt: mehrere Thunderbolt-Ports, einen HDMI-Anschluss und einen SD-Kartenleser. Das ermöglicht den direkten Anschluss von externen Monitoren, Festplatten, Kameras und anderem Zubehör ohne zusätzliche Adapter. Das iPad Pro hingegen verfügt typischerweise über ein oder zwei USB-C/Thunderbolt-Ports. Das ist zwar vielseitig, aber für viele Workflows bedeutet es ein potenzielles Adapter-Chaos. Wenn Sie regelmäßig mehrere Peripheriegeräte anschließen müssen, wie einen externen Monitor, eine Maus, eine Tastatur und eine externe Festplatte, werden Sie um einen USB-C-Hub oder mehrere Adapter nicht herumkommen. Das kann im professionellen Umfeld umständlich sein und die Mobilität einschränken.
Anwendungsfälle: Wann das MacBook Pro die beste Wahl ist
Der Entwickler und Power-User: Warum macOS unersetzlich bleibt
Für Softwareentwickler, Datenanalysten und Power-User, die auf komplexe Entwicklungsumgebungen (IDEs), Kommandozeilentools und uneingeschränktes Multitasking angewiesen sind, bleibt das MacBook Pro die überlegene Wahl. macOS bietet die nötige Flexibilität für die Installation und Verwaltung von Softwarepaketen, die Ausführung von Containern (z.B. Docker) und den Zugang zu allen Systemressourcen. Die Möglichkeit, mehrere externe Monitore anzuschließen und eine vollwertige Tastatur und ein Trackpad zu nutzen, ist für lange Programmiersessions oder das Debuggen von Code unerlässlich. iPadOS, trotz aller Fortschritte, kann diese Anforderungen derzeit nicht erfüllen. Die tiefe Integration in das Unix-basierte System von macOS ist für diese Berufsgruppen einfach unersetzlich.
Der Video-Editor und Produzent: Final Cut Pro und die Desktop-Vorteile
Video-Editoren und Produzenten profitieren immens vom MacBook Pro. Die volle Version von Final Cut Pro (oder Adobe Premiere Pro) auf macOS bietet eine Leistung und Funktionsvielfalt, die auf dem iPad Pro nicht verfügbar ist. Die Möglichkeit, mehrere externe Monitore anzuschließen, ist entscheidend für einen effizienten Schnitt-Workflow, bei dem man Timeline, Vorschau und Effekte gleichzeitig im Blick haben muss. Hinzu kommt die effiziente Dateiverwaltung großer Medienbibliotheken, die auf dem MacBook Pro nahtlos funktioniert. Das iPad Pro kann zwar für leichtere mobile Edits nützlich sein, aber für professionelle Produktionen mit komplexen Projekten, Farbkorrektur und umfangreichen Effekten ist das MacBook Pro die klare erste Wahl.
Der Student im MINT-Fachbereich: Wenn spezielle Software den Ausschlag gibt
Studenten in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) benötigen oft spezielle Software für Simulationen, CAD-Modellierung, statistische Analysen oder fortgeschrittene Programmierumgebungen. Diese Software ist in den meisten Fällen ausschließlich für Desktop-Betriebssysteme wie macOS verfügbar. Auch wenn es für das iPad Pro einige beeindruckende wissenschaftliche Apps gibt, reichen diese oft nicht aus, um die Anforderungen eines vollständigen Studiums zu erfüllen. Daher ist ein MacBook Pro für diese Zielgruppe oft die bessere Investition, um sicherzustellen, dass sie Zugang zu allen benötigten Tools für ihre Studienarbeiten und Projekte haben.

Anwendungsfälle: Wann das iPad Pro glänzt
Der digitale Künstler und Designer: Eine unschlagbare digitale Leinwand
Für digitale Künstler, Illustratoren und Designer ist das iPad Pro in Kombination mit dem Apple Pencil Pro eine unschlagbare digitale Leinwand. Die Präzision des Apple Pencil, die geringe Latenz und die intuitive Touch-Bedienung ermöglichen ein natürliches und immersives kreatives Erlebnis. Apps wie Procreate, Affinity Designer oder Adobe Fresco nutzen die Hardware des iPad Pro und die Interaktion mit dem Pencil optimal aus. Hier kann das MacBook Pro, trotz seiner Leistungsfähigkeit, nicht mithalten, da es keine direkte Stifteingabe auf dem Bildschirm bietet. Wenn Ihr kreativer Workflow primär aus Zeichnen, Malen, Skizzieren oder detaillierter Bildbearbeitung besteht, ist das iPad Pro die absolute Top-Wahl.
Der Berater und Vertriebler: Präsentieren und Notizen machen auf höchstem Niveau
Für Berater und Vertriebler, die viel unterwegs sind und häufig Präsentationen halten oder Notizen machen müssen, ist das iPad Pro ideal. Seine Portabilität und die Möglichkeit, Präsentationen direkt auf dem Gerät anzuzeigen und mit dem Apple Pencil Anmerkungen zu machen, sind ungemein praktisch. Es ist leicht genug, um es den ganzen Tag mit sich zu führen, und die Touch-Interaktion macht es einfach, Inhalte mit Kunden zu teilen oder spontane Ideen festzuhalten. Die Möglichkeit, Dokumente zu annotieren oder Verträge digital zu unterschreiben, macht es zu einem effizienten Werkzeug für den mobilen Geschäftseinsatz.
Der mobile Content Creator: Flexibilität für unterwegs
Mobile Content Creator, wie Blogger, Vlogger für soziale Medien oder Podcaster, finden im iPad Pro eine flexible Lösung für die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten unterwegs. Für leichtere Video- und Fotobearbeitung gibt es leistungsstarke Apps wie LumaFusion oder Affinity Photo, die auf dem iPad Pro hervorragend funktionieren. Die Kameraqualität des iPad Pro ist ebenfalls exzellent und ermöglicht die Aufnahme von hochwertigem Material direkt auf dem Gerät. Die Kombination aus Portabilität, Touch-Interaktion und leistungsstarken Kreativ-Apps macht es zu einem idealen Begleiter für alle, die schnell und flexibel Inhalte produzieren möchten, ohne ein vollwertiges Laptop mitschleppen zu müssen.
Preis-Check: Was kostet Ihre Entscheidung wirklich?
Der Einstiegspreis im Vergleich: Ein irreführender erster Blick
Auf den ersten Blick mag das iPad Pro mit einem niedrigeren Einstiegspreis verlockend wirken als ein MacBook Pro. Das ist jedoch oft ein irreführender erster Blick. Während das MacBook Pro in seiner Basiskonfiguration bereits eine vollwertige Tastatur und ein Trackpad integriert hat, müssen beim iPad Pro wichtige Zubehörteile wie das Magic Keyboard und der Apple Pencil Pro separat erworben werden. Diese zusätzlichen Kosten können den scheinbar günstigeren Einstiegspreis des iPad Pro schnell relativieren und es preislich in eine ganz andere Liga katapultieren.
Die Gesamtkosten: Wenn Zubehör den Preis des iPads in die Höhe treibt
Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, müssen wir die Gesamtkosten betrachten. Lassen Sie uns eine detaillierte Aufschlüsselung vornehmen, um zu verdeutlichen, wie schnell ein iPad Pro preislich mit einem MacBook Pro gleichziehen oder es sogar übertreffen kann:
- iPad Pro Basiskonfiguration: Der reine Gerätepreis für das iPad Pro ist der Startpunkt.
- Magic Keyboard: Dies ist für viele professionelle Anwender ein Muss und schlägt mit einem erheblichen Betrag zu Buche.
- Apple Pencil Pro: Für Kreative und Notiznehmer unverzichtbar, ein weiterer signifikanter Kostenfaktor.
- Speicher-Upgrade: Die Basiskonfiguration des iPad Pro hat oft weniger Speicher als ein MacBook Pro. Ein Upgrade auf 512 GB oder 1 TB ist für professionelle Nutzung oft notwendig und erhöht den Preis spürbar.
- Ggf. Mobilfunkmodell: Wenn Sie unterwegs auf eine eigene Mobilfunkverbindung angewiesen sind, kommt ein weiterer Aufpreis hinzu.
Wenn Sie all diese Komponenten addieren, werden Sie feststellen, dass ein voll ausgestattetes iPad Pro preislich oft auf dem Niveau eines MacBook Pro mit ähnlicher Leistung liegt oder es sogar übertrifft. Ich habe schon oft gesehen, dass Kunden überrascht waren, wie teuer ein "komplettes" iPad Pro-Setup am Ende sein kann.
Preis-Leistungs-Analyse: Welches Gerät bietet mehr Wert für Ihr Geld?
Die Preis-Leistungs-Analyse hängt stark von Ihren spezifischen Anwendungsfällen ab. Wenn Sie ein Gerät benötigen, das primär für digitale Kunst, Notizen oder Präsentationen gedacht ist und Sie die Touch-Interaktion und den Apple Pencil als Kern Ihres Workflows sehen, dann bietet das iPad Pro einen hervorragenden Wert selbst mit dem zusätzlichen Zubehör. Wenn Sie jedoch vollwertige Desktop-Software, uneingeschränktes Multitasking, eine Vielzahl von Anschlüssen und die beste Ergonomie für lange Arbeitssitzungen benötigen, dann bietet das MacBook Pro für sein Geld den besseren Wert, da es eine komplette Workstation in einem Paket liefert. Für ein begrenztes Budget, das eine vollwertige Produktivität erfordert, ist das MacBook Pro oft die kosteneffizientere Wahl, da es sofort einsatzbereit ist.
Fazit: Eine klare Empfehlung für Ihre Wahl
Checkliste: Beantworten Sie diese 5 Fragen, um Ihre Wahl zu treffen
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, empfehle ich Ihnen, sich diese fünf entscheidenden Fragen zu stellen:
- Benötigen Sie vollwertige Desktop-Software (z.B. Xcode, Final Cut Pro, spezielle CAD-Programme) oder reicht Ihnen die App-Auswahl auf iPadOS?
- Ist der Apple Pencil für Ihren Workflow unverzichtbar (z.B. für digitales Zeichnen, Notizen, Anmerkungen)?
- Wie wichtig ist maximale Portabilität und ein geringes Gewicht im Vergleich zu einer vollwertigen Laptop-Ergonomie für lange Arbeitssitzungen?
- Wie hoch ist Ihr Gesamtbudget, und sind Sie bereit, die zusätzlichen Kosten für Zubehör wie Magic Keyboard und Apple Pencil beim iPad Pro zu tragen?
- Wie lange arbeiten Sie am Stück am Gerät, und benötigen Sie die volle Flexibilität eines Desktop-Betriebssystems für komplexes Multitasking und Dateiverwaltung?
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Die Zukunftsperspektive: Verschmelzen die beiden Welten bald?
Die Entwicklung von macOS und iPadOS zeigt eine klare Tendenz: Die Grenzen verschwimmen zunehmend. iPadOS wird immer leistungsfähiger und desktop-ähnlicher, während macOS durch Funktionen wie Continuity und Universal Control enger mit dem iPad Pro zusammenarbeitet. Ich persönlich glaube, dass Apple weiterhin an der Differenzierung festhalten wird, da beide Geräte unterschiedliche Anwendungsphilosophien bedienen. Eine vollständige Verschmelzung zu einem einzigen Betriebssystem scheint unwahrscheinlich, aber eine weitere Annäherung und verbesserte Interoperabilität sind definitiv zu erwarten. Es bleibt spannend zu sehen, wie Apple diese beiden Premium-Linien in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
