Dieser Artikel bietet eine umfassende Analyse der besten Kamera-Smartphones im Jahr 2026. Er vergleicht die führenden Modelle, beleuchtet die entscheidenden technischen Merkmale und gibt Ihnen eine fundierte Kaufberatung, damit Sie das perfekte Gerät für Ihre fotografischen Ansprüche finden.
Die Wahl des besten Kamera-Smartphones 2026 Ein Überblick über die Spitzenmodelle und ihre Stärken
- Die Spitzenpositionen im Kamera-Bereich teilen sich Apple (iPhone 17 Pro), Google (Pixel 10 Pro) und Samsung (Galaxy S26 Ultra), ergänzt durch starke Herausforderer wie Xiaomi (16 Ultra) und Oppo (Find X9 Pro).
- Technologische Trends wie größere Sensoren (z.B. 1-Zoll), variable Blenden, fortschrittliche Periskop-Teleobjektive und KI-gestützte Bildverarbeitung definieren die aktuelle Kameratechnologie.
- Entscheidend für die Bildqualität sind Sensorgröße und Softwareverarbeitung, nicht allein die Megapixel-Zahl.
- Optischer Zoom ist dem digitalen Zoom qualitativ überlegen und ein wichtiges Kaufkriterium.
- Die Leistung der Hauptkamera bei Tag und Nacht, Zoom-Fähigkeiten, Ultraweitwinkel-Qualität und ein überzeugender Porträtmodus sind die wichtigsten Kriterien für Nutzer.
- Eine intuitive Kamera-App mit einem leistungsstarken Pro-Modus wird von anspruchsvollen Fotografen geschätzt.
Mehr als nur Schnappschüsse: Vom Alltagsbegleiter zum Kreativwerkzeug
Die Evolution der Smartphone-Kameras ist bemerkenswert. Was einst als einfaches Feature für schnelle Schnappschüsse begann, hat sich zu einem hochentwickelten Kreativwerkzeug entwickelt. Heute sind unsere Smartphones nicht nur Kommunikationsgeräte, sondern auch unsere primären Kameras, die uns ermöglichen, jeden Moment festzuhalten sei es für persönliche Erinnerungen, soziale Medien oder sogar professionelle Inhalte. Diese enorme Bedeutung der Kamera im Alltag ist es, die die Nachfrage nach den besten Kamera-Smartphones so treibt und die kommerzielle Suchintention vieler Nutzer klar unterstreicht. Ich sehe immer wieder, wie entscheidend die Kameraqualität für die Kaufentscheidung geworden ist.
Die Schlüsseltechnologien, die die Fotografie revolutionieren: KI, größere Sensoren und Co.
Die Fortschritte in der Smartphone-Fotografie sind eng mit bahnbrechenden Technologien verknüpft, die das Fotografieren neu definieren. Hier sind die wichtigsten Trends, die ich aktuell beobachte:
- Größere Sensoren: Der Trend zu 1-Zoll-Sensoren oder noch größeren Formaten in den Hauptkameras setzt sich fort. Das Ziel ist klar: mehr Licht einzufangen. Dies verbessert die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und erweitert den Dynamikumfang erheblich, was zu detailreicheren und rauschärmeren Bildern führt.
- Variable Blende: Immer mehr Hersteller implementieren eine stufenlos verstellbare physische Blende in ihren Hauptkameras. Dies ermöglicht eine präzisere Kontrolle über die Schärfentiefe und die Belichtung, ähnlich wie man es von dedizierten Kameras kennt. Für kreative Porträts oder Landschaftsaufnahmen ist das ein echter Gewinn.
- Fortschrittliche Periskop-Teleobjektive: Die Zoom-Fähigkeiten werden durch ausgeklügelte Periskop-Objektive mit höheren optischen Vergrößerungsstufen (oft über 10x) und verbesserten digitalen Zoom-Algorithmen (teilweise bis zu 200x) weiter ausgebaut. So können weit entfernte Motive ohne nennenswerten Qualitätsverlust nah herangeholt werden.
- KI-gestützte Bildverarbeitung: Künstliche Intelligenz ist das Herzstück der modernen Smartphone-Fotografie. Algorithmen verbessern die Rauschunterdrückung, optimieren den HDR-Effekt, verfeinern die Farbwiedergabe und ermöglichen neue kreative Modi wie das "semantische Segmentieren". Dabei werden verschiedene Teile eines Fotos (z.B. Himmel, Haut, Kleidung) individuell erkannt und optimiert, was zu beeindruckenden Ergebnissen führt.
Die Top-Kamera-Smartphones im Vergleich: Wer führt das Feld an?
Im Jahr 2026 liefern sich die großen Hersteller ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Smartphone-Kamera. Jedes Flaggschiff hat dabei seine ganz eigenen Stärken, die es für unterschiedliche Anwendergruppen attraktiv machen. Lassen Sie uns einen Blick auf die Spitzenmodelle werfen.
Apple iPhone 17 Pro: Der König der Videografie und konsistenten Ergebnisse
Das Apple iPhone 17 Pro festigt seine führende Rolle, insbesondere wenn es um Videografie geht. Mit Features wie dem verbesserten Cinematic Mode, dem stabilen Action Mode und der Unterstützung für professionelle Formate wie ProRes und LOG-Profile bietet es Content Creatorn und Filmemachern eine unübertroffene Flexibilität. Aber auch bei Fotos liefert das iPhone 17 Pro durchweg konsistente und qualitativ hochwertige Ergebnisse. Die Farbwiedergabe ist stets natürlich und die Bildqualität auch unter schwierigen Bedingungen sehr zuverlässig. Es ist ein Gerät, auf das man sich verlassen kann, wenn es um gleichbleibend gute Aufnahmen geht.
Samsung Galaxy S26 Ultra: Der ungeschlagene Zoom-Meister mit extremer Flexibilität
Das Samsung Galaxy S26 Ultra bleibt der unangefochtene Champion, wenn es um Zoom-Fähigkeiten geht. Mit seinen fortschrittlichen Periskop-Teleobjektiven erreicht es beeindruckende optische Vergrößerungen und kann dank verbesserter Algorithmen sogar bis zu 200-fache digitale Vergrößerungen mit erstaunlicher Detailtreue liefern. Die Flexibilität des Kamerasystems ist enorm: Von Ultraweitwinkel über mehrere Teleobjektive deckt es nahezu jeden Brennweitenbereich ab. Wer gerne weit entfernte Motive einfängt oder einfach maximale kreative Freiheit durch verschiedene Perspektiven sucht, findet hier sein Werkzeug.
Google Pixel 10 Pro: Der Champion der computergestützten Fotografie für den perfekten Moment
Das Google Pixel 10 Pro brilliert weiterhin in der computergestützten Fotografie. Googles KI-Algorithmen sind unübertroffen, wenn es darum geht, aus mehreren Aufnahmen ein einziges, optimiertes Bild zu erstellen. HDR-Effekte sind perfekt ausbalanciert, Rauschunterdrückung arbeitet subtil und die Farbwiedergabe ist stets natürlich und ansprechend. Besonders beeindruckend ist das "semantische Segmentieren", bei dem die KI verschiedene Bildbereiche intelligent optimiert, um den "perfekten Moment" einzufangen. Für Nutzer, die einfach nur den Auslöser drücken und sofort ein beeindruckendes Ergebnis erhalten möchten, ist das Pixel 10 Pro oft die beste Wahl.
Die Herausforderer: Was leisten Xiaomi 16 Ultra und Oppo Find X9 Pro?
Neben den etablierten Größen drängen auch Xiaomi mit dem 16 Ultra und Oppo mit dem Find X9 Pro immer stärker in den High-End-Markt. Diese Hersteller setzen oft auf innovative Hardware-Ansätze, insbesondere bei der Sensorgröße und den Zoom-Fähigkeiten. Das Xiaomi 16 Ultra beeindruckt beispielsweise mit einem extrem großen Hauptsensor, der unter schlechten Lichtverhältnissen hervorragende Ergebnisse liefert. Das Oppo Find X9 Pro punktet oft mit schnellen Ladezeiten und ebenfalls sehr flexiblen Kamerasystemen. Sie sind definitiv starke Wettbewerber und bieten attraktive Alternativen für alle, die über den Tellerrand der "großen Drei" blicken möchten.
Was eine Spitzenkamera ausmacht: Die technischen Details verstehen
Um wirklich zu verstehen, warum ein Smartphone bessere Fotos macht als ein anderes, müssen wir uns von Marketing-Slogans lösen und einen Blick auf die zugrunde liegende Technologie werfen. Es sind oft die unscheinbaren Details, die den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Megapixel-Mythos entlarvt: Warum die Sensorgröße entscheidend ist
Der Glaube, dass mehr Megapixel automatisch zu besseren Fotos führen, ist ein hartnäckiger Mythos. In Wahrheit ist die Sensorgröße weitaus entscheidender. Ein größerer Sensor kann schlichtweg mehr Licht einfangen. Das Ergebnis sind Bilder mit weniger Rauschen, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, und einem größeren Dynamikumfang, der mehr Details in hellen und dunklen Bereichen bewahrt. Die Qualität der einzelnen Pixel auf dem Sensor spielt ebenfalls eine Rolle: Größere Pixel können mehr Licht aufnehmen als kleinere, selbst bei gleicher Megapixel-Anzahl. Ich rate meinen Lesern immer, sich nicht von hohen Megapixel-Zahlen blenden zu lassen, sondern auf die physische Größe des Sensors zu achten.
Die Magie des Lichts: Was Blende und ISO für Ihre Fotos bedeuten
Die Blende, oft als f-Zahl (z.B. f/1.6 oder f/2.0) angegeben, bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor trifft und beeinflusst maßgeblich die Schärfentiefe. Eine niedrigere f-Zahl (z.B. f/1.6) bedeutet eine größere Blendenöffnung, lässt mehr Licht herein und erzeugt eine geringere Schärfentiefe, was für das beliebte Bokeh (Hintergrundunschärfe) bei Porträts wichtig ist. Der ISO-Wert hingegen beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Ein höherer ISO-Wert ermöglicht Aufnahmen bei wenig Licht, führt aber auch zu mehr Bildrauschen. Der Trend zu variablen Blenden in Smartphones ist spannend, da er Fotografen mehr Kontrolle über diese wichtigen Parameter gibt und die Bildgestaltung deutlich erweitert.
Weit entfernt und doch gestochen scharf: Die Wahrheit über optischen, hybriden und digitalen Zoom
Zoom ist nicht gleich Zoom. Es ist wichtig, die Unterschiede zu kennen, um die Qualität einer Smartphone-Kamera richtig einschätzen zu können:
| Zoom-Typ | Funktionsweise | Qualität |
|---|---|---|
| Optischer Zoom | Verwendet mehrere Linsen, die sich physikalisch bewegen, um das Motiv zu vergrößern. | Verlustfrei; behält die volle Bildqualität bei, da keine Bildinformationen interpoliert werden. |
| Hybrid-Zoom | Kombiniert optischen Zoom mit Software-Verbesserungen und Cropping eines hochauflösenden Sensors. | Sehr gute Qualität, nahe am optischen Zoom, da er auf echten Bilddaten basiert. |
| Digitaler Zoom | Vergrößert einen Bildausschnitt durch Interpolation von Pixeln; das Bild wird lediglich hochgerechnet. | Qualitätsmindernd; führt zu Detailverlust und sichtbarer Pixelbildung, je stärker die Vergrößerung. |
Meine klare Empfehlung: Achten Sie immer auf einen starken optischen Zoom, denn dieser liefert die besten und schärfsten Ergebnisse ohne Qualitätsverlust.
Das Gehirn hinter der Linse: Wie KI-Algorithmen Ihre Bilder verbessern
Die Künstliche Intelligenz ist der stille Held in der modernen Smartphone-Kamera. Sie arbeitet im Hintergrund und optimiert unsere Bilder auf eine Weise, die manuell kaum zu erreichen wäre. Hier sind die wichtigsten Funktionen:
- Rauschunterdrückung: KI-Algorithmen erkennen und entfernen Bildrauschen, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, ohne dabei wichtige Details zu verwischen.
- HDR-Effekte (High Dynamic Range): Die KI kombiniert mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen zu einem einzigen Bild, das sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen Details zeigt.
- Farbwiedergabe: Durch maschinelles Lernen kann die KI Farben präziser und natürlicher wiedergeben, indem sie Szenen analysiert und die Farbbalance entsprechend anpasst.
- Fortgeschrittene kreative Modi: Dazu gehört das bereits erwähnte semantische Segmentieren, bei dem die KI verschiedene Objekte und Bereiche im Bild (z.B. Himmel, Personen, Pflanzen) erkennt und diese individuell optimiert, um ein noch besseres Gesamtergebnis zu erzielen. Auch der Porträtmodus profitiert enorm von präziser KI-gestützter Motiverkennung.
Praxistest: Wer überzeugt in den entscheidenden Foto-Disziplinen?
Die technischen Spezifikationen sind das eine, aber wie schlagen sich die Top-Smartphones im echten Leben? Ich habe die Modelle in den wichtigsten Disziplinen verglichen, um Ihnen eine fundierte Einschätzung zu geben.
Fotografie bei Tageslicht: Wer liefert die besten Farben und Details?
Bei guten Lichtverhältnissen liefern alle Flaggschiffe des Jahres 2026 hervorragende Ergebnisse. Das iPhone 17 Pro überzeugt mit einer sehr natürlichen und konsistenten Farbwiedergabe, die oft als "realistisch" empfunden wird, und einem exzellenten Dynamikumfang. Das Samsung Galaxy S26 Ultra neigt dazu, Farben etwas satter und kontrastreicher darzustellen, was vielen Nutzern gefällt, auch wenn es manchmal etwas vom Original abweichen kann. Das Google Pixel 10 Pro punktet mit seiner intelligenten Bildverarbeitung, die selbst bei Tageslicht feine Details hervorhebt und eine ausgewogene Belichtung über das gesamte Bild gewährleistet. Hier geht es oft um persönliche Präferenz, ob man eher natürliche oder etwas lebendigere Farben bevorzugt.
Die Herausforderung der Nacht: Welches Handy erhellt die Dunkelheit am besten?
Nachtaufnahmen sind die Königsdisziplin der Smartphone-Fotografie. Hier zeigt sich, wie gut Sensorgröße, Blende und KI-Algorithmen zusammenarbeiten. Das Xiaomi 16 Ultra mit seinem großen Hauptsensor macht hier oft eine sehr gute Figur, indem es viel Licht einfängt und dabei das Rauschen effektiv minimiert. Das Google Pixel 10 Pro ist dank seiner herausragenden computergestützten Fotografie ein Meister der Nacht: Es hellt dunkle Bereiche auf und bewahrt gleichzeitig Details in Lichtern, oft mit einer beeindruckenden Balance. Das iPhone 17 Pro liefert ebenfalls sehr saubere und detailreiche Nachtaufnahmen, während das Samsung Galaxy S26 Ultra mit seiner großen Blende und den leistungsstarken Algorithmen ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielt, manchmal mit einer leicht wärmeren Farbtemperatur.
Porträts wie vom Profi: Ein Vergleich des Bokeh-Effekts und der Hauttöne
Der Porträtmodus ist für viele Nutzer ein entscheidendes Feature. Das Google Pixel 10 Pro ist hier oft führend, da seine KI die Motiverkennung extrem präzise handhabt und einen sehr natürlichen Bokeh-Effekt erzeugt. Auch die Hauttöne werden realistisch und schmeichelhaft wiedergegeben. Das iPhone 17 Pro liefert ebenfalls hervorragende Porträts mit einer sehr guten Trennung von Vorder- und Hintergrund und einer angenehmen Farbwiedergabe. Das Samsung Galaxy S26 Ultra bietet oft viele Einstellungsmöglichkeiten für den Bokeh-Effekt, die es dem Nutzer erlauben, die Intensität anzupassen, manchmal aber mit einer etwas aggressiveren Kantenerkennung. Das Oppo Find X9 Pro überrascht oft mit sehr guten Porträts, die durch seine Hardware-Innovationen unterstützt werden.
Ultraweitwinkel-Showdown: Wer fängt die weitesten Szenen ohne Verzerrung ein?
Die Ultraweitwinkel-Kamera ist ideal für Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos. Hier ist es wichtig, dass die Schärfe nicht nur in der Mitte, sondern auch an den Rändern gut ist und die Farbkonsistenz zur Hauptkamera stimmt. Das iPhone 17 Pro und das Google Pixel 10 Pro liefern hier sehr konsistente Ergebnisse mit guter Schärfe und minimaler Verzerrung. Das Samsung Galaxy S26 Ultra bietet ebenfalls eine sehr gute Ultraweitwinkel-Kamera, die oft mit einem breiteren Sichtfeld punktet. Bei allen Modellen ist die Software-Korrektur von Verzerrungen an den Rändern entscheidend, und hier haben die Top-Modelle enorme Fortschritte gemacht.
Video für Content Creator: Stabilisierung, 8K und Kinomodus im Fokus
Für Content Creator sind die Videofunktionen oft noch wichtiger als die Fotografie. Die aktuellen Flaggschiffe bieten hier beeindruckende Möglichkeiten:
- 8K-Videoaufnahmen: Werden zunehmend zum Standard und bieten enorme Detailfülle, auch wenn die Dateigrößen entsprechend groß sind.
- Verbesserte Stabilisierung: Features wie Apples Cinematic Mode und Action Mode oder Samsungs Super Steady sorgen für butterweiche Aufnahmen, selbst bei Bewegung.
- Professionelle Formate: Die Unterstützung von ProRes und LOG-Profilen (insbesondere beim iPhone 17 Pro) ermöglicht eine maximale Flexibilität in der Postproduktion und ist für professionelle Anwender unerlässlich.
- Audioqualität: Verbesserte Mikrofone und Algorithmen zur Rauschunterdrückung sorgen für eine klarere und rauschärmere Audioaufnahme, was für Videos von entscheidender Bedeutung ist.
Die Kamera-App: Software, die den Unterschied macht
Die beste Hardware nützt wenig, wenn die Software nicht stimmt. Die Kamera-App ist die Schnittstelle zwischen Nutzer und Technologie und spielt eine entscheidende Rolle für das gesamte Fotoerlebnis.
Einfachheit vs. Kontrolle: Ein Blick auf die Benutzeroberflächen
Die Philosophien der Kamera-Apps unterscheiden sich stark. Apple und Google setzen oft auf eine intuitive und aufgeräumte Benutzeroberfläche, die auch Gelegenheitsnutzern den schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen ermöglicht. Samsung und Xiaomi hingegen bieten oft eine Fülle von Modi und Einstellungen, die zwar mehr Kontrolle ermöglichen, aber auch etwas überfordern können. Ich persönlich schätze eine App, die beides vereint: eine einfache Bedienung für den Alltag und die Möglichkeit, bei Bedarf in einen Pro-Modus zu wechseln, um volle Kontrolle zu haben.
Der Pro-Modus: Manuelle Einstellungen für maximale kreative Freiheit
Für ambitionierte Fotografen ist ein gut ausgestatteter Pro-Modus unerlässlich. Er ermöglicht die manuelle Steuerung von Parametern wie ISO, Verschlusszeit, Weißabgleich und Fokus. Diese Kontrolle ist entscheidend, um in komplexen Lichtsituationen die besten Ergebnisse zu erzielen oder spezielle kreative Effekte zu realisieren. Ein Pro-Modus, der auch die Aufnahme im RAW-Format erlaubt, ist ein zusätzlicher Bonus, da er maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung bietet. Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen, wenn es um die Eignung für ernsthafte Fotografie geht.
Exklusive Software-Features, die den Unterschied machen
Jeder Hersteller versucht, sich durch einzigartige Software-Features von der Konkurrenz abzuheben. Diese kleinen Helfer können das Nutzererlebnis erheblich verbessern:
- Google's Magic Eraser: Ein beeindruckendes Tool, das unerwünschte Objekte oder Personen aus Fotos entfernt.
- Apple's Fotografische Stile: Ermöglichen es, den Look von Fotos noch vor der Aufnahme anzupassen, ohne die Hauttöne zu verändern.
- Samsungs Single Take: Nimmt mit einem einzigen Auslöser eine Reihe von Fotos und Videos in verschiedenen Modi auf und schlägt die besten Ergebnisse vor.
- Xiaomi's Leica-Filter: Bieten spezielle Farbprofile und Effekte, die in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt wurden.
Solche Features können den Ausschlag geben, wenn man zwischen zwei ansonsten ähnlichen Geräten schwankt.
Ihr Weg zum idealen Kamera-Smartphone: Eine persönliche Kaufberatung
Die Wahl des besten Kamera-Smartphones ist eine sehr persönliche Entscheidung. Es hängt stark davon ab, welche Art von Fotos und Videos Sie am häufigsten machen und welche Funktionen Ihnen am wichtigsten sind. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Empfehlungen geben.
Für den Alltagsfotografen: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Wenn Sie ein Smartphone suchen, das im Alltag durchweg gute Fotos und Videos liefert, ohne dass Sie dafür ein Vermögen ausgeben müssen, gibt es hervorragende Optionen. Oft bieten die Vorgängermodelle der Flaggschiffe oder die Top-Modelle der Mittelklasse ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier empfehle ich, einen Blick auf das Google Pixel 9 Pro oder das Samsung Galaxy S25+ zu werfen. Diese Geräte liefern eine sehr gute Hauptkamera-Leistung, zuverlässige Porträtmodi und solide Videofunktionen, die für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sind. Sie müssen nicht immer das allerneueste und teuerste Modell sein, um großartige Ergebnisse zu erzielen.
Für den ambitionierten Hobbyfotografen: Wenn nur das Beste gut genug ist
Wenn Sie höchste Ansprüche an die Kameraqualität stellen und bereit sind, dafür zu investieren, dann kommen Sie an den Flaggschiffen nicht vorbei. Überlegen Sie, was Ihre Priorität ist:
- Möchten Sie die beste Videografie und konsistente, natürliche Fotos? Dann ist das Apple iPhone 17 Pro Ihre erste Wahl.
- Suchen Sie den ultimativen Zoom und maximale Flexibilität im Kamerasystem? Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist hier ungeschlagen.
- Wünschen Sie sich die beste computergestützte Fotografie, die aus jedem Schnappschuss ein Meisterwerk macht? Das Google Pixel 10 Pro ist der Champion.
- Sind Sie offen für innovative Hardware und suchen eine starke Alternative mit großem Sensor oder besonderen Zoom-Fähigkeiten? Dann könnten das Xiaomi 16 Ultra oder das Oppo Find X9 Pro sehr interessant sein.
Jedes dieser Geräte hat seine Nische, und die Wahl hängt von Ihren spezifischen kreativen Bedürfnissen ab.
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Eine abschließende Checkliste für Ihre Kaufentscheidung
Bevor Sie sich entscheiden, gehen Sie diese Punkte durch, um sicherzustellen, dass Sie das perfekte Kamera-Smartphone für sich finden:
- Hauptkamera-Leistung: Achten Sie auf die Qualität bei Tag und Nacht, Sensorgröße und Blendenöffnung.
- Zoom-Flexibilität: Ist ein starker optischer Zoom für Sie wichtig, um Motive verlustfrei heranzuholen?
- Ultraweitwinkel-Qualität: Prüfen Sie die Schärfe an den Rändern und die Farbkonsistenz.
- Porträtmodus: Legen Sie Wert auf natürliches Bokeh und präzise Motiverkennung?
- Video-Fähigkeiten: Sind Stabilisierung, 8K oder professionelle Formate für Ihre Nutzung relevant?
- Software und Bedienung: Bevorzugen Sie eine einfache App oder einen Pro-Modus mit vielen manuellen Einstellungen?
- Exklusive Software-Features: Gibt es einzigartige Funktionen, die Ihnen das Fotografieren erleichtern oder Spaß machen?
- Budget: Legen Sie fest, wie viel Sie bereit sind auszugeben, und suchen Sie innerhalb dieses Rahmens nach dem besten Kompromiss.
