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Josef Fischer

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23. September 2025

iPad Air 4 vs. Pro: Welches iPad ist das Richtige für Sie?

iPad Air 4 vs. Pro: Welches iPad ist das Richtige für Sie?

Inhaltsverzeichnis

Die Entscheidung zwischen einem iPad Air 4 und einem iPad Pro kann angesichts der vielfältigen Modelle und Spezifikationen eine echte Herausforderung sein. Dieser Artikel bietet Ihnen einen detaillierten Vergleich dieser beiden leistungsstarken Tablets von Apple. Mein Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern, damit Sie das Modell finden, das nicht nur Ihren Bedürfnissen entspricht, sondern auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre spezifischen Anforderungen bietet.

Das passende iPad für Ihre Bedürfnisse Air 4 oder Pro im Detailvergleich

  • Prozessor: iPad Air 4 mit A14 Bionic, iPad Pro mit leistungsstärkerem M-Chip (M1/M2) für anspruchsvolle Aufgaben.
  • Display: Air 4 mit 60 Hz Liquid Retina, Pro-Modelle mit 120 Hz ProMotion für flüssigere Darstellung und höhere Helligkeit.
  • Kamera: Air 4 mit Basiskamera, Pro-Modelle mit fortschrittlicherem System, Ultraweitwinkel und LiDAR-Scanner.
  • Anschlüsse: Beide USB-C, aber Pro-Modelle bieten Thunderbolt/USB 4 für deutlich schnellere Datenübertragung.
  • Authentifizierung: Air 4 nutzt Touch ID, Pro-Modelle setzen auf Face ID.
  • Preis-Leistung: Air 4 ideal für Studenten und alltägliche Nutzung, Pro für Kreativprofis und Power-User.

Warum dieser Vergleich auch heute noch entscheidend ist

Obwohl das iPad Air der 4. Generation nicht mehr das neueste Modell ist, bleibt es für viele Nutzer ein hochrelevanter Vergleichspunkt. Ich sehe immer wieder, wie es auf dem Gebraucht- oder Refurbished-Markt eine äußerst attraktive Budget-Option darstellt. Es konkurriert preislich oft mit älteren iPad Pro Modellen, was die Frage aufwirft, ob man für ähnliches Geld nicht doch die "Pro"-Features bekommt oder ob das Air 4 nicht die smartere Wahl ist. Die Balance zwischen Leistung, Funktionen und Preis macht es zu einem Dauerbrenner in der Entscheidungsfindung.

Für wen sich die Entscheidung zwischen Air und Pro eigentlich stellt

  • Nutzer, die ein leistungsfähiges Tablet ohne den vollen "Pro"-Aufpreis suchen.
  • Studenten und Schüler mit Fokus auf Notizen, Recherche und Medienkonsum.
  • Kreative oder Power-User mit Budgetbeschränkungen, die überlegen, ob die Pro-Features unverzichtbar sind.
  • Alltägliche Nutzer, die maximale Leistung nicht zwingend benötigen, aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wünschen.

Ein kurzer Überblick: Die Kernunterschiede auf einen Blick

Merkmal iPad Air 4 iPad Pro (vergleichbares Modell)
Prozessor A14 Bionic Chip M1 oder M2 Chip (leistungsstärker)
Display Liquid Retina, 60 Hz Standard Liquid Retina, ProMotion (bis zu 120 Hz), höhere Helligkeit
Kamera Einfaches Kamerasystem Fortschrittlicher mit Ultraweitwinkel, LiDAR-Scanner, bessere Videoqualität
Anschlüsse USB-C (Standard-Geschwindigkeit) Thunderbolt / USB 4 (bis zu 40 Gbit/s)
Authentifizierung Touch ID (in Power-Taste) Face ID
Speicheroptionen Geringere maximale Kapazität (z.B. 64 GB, 256 GB) Höhere maximale Kapazität (bis zu 2 TB), oft mehr RAM bei größeren Varianten

iPad Air 4 vs iPad Pro Prozessor Vergleich

Das Herzstück im Duell: Prozessorleistung im Alltag und Profi-Test

A14 Bionic (Air 4) gegen M-Serie (Pro): Wann spüren Sie den Unterschied wirklich?

Der A14 Bionic Chip im iPad Air 4 ist ein beeindruckend leistungsfähiger Prozessor, der selbst heute noch für die meisten Aufgaben mehr als ausreicht. Er ist schnell, effizient und bewältigt alltägliche Apps und sogar anspruchsvollere Spiele mühelos. Die iPad Pro Modelle hingegen setzen auf die M-Serie (M1 oder M2), die ursprünglich für Macs entwickelt wurde. Hier liegt der entscheidende Leistungsvorteil: Bei professionellen Anwendungen wie komplexer Videobearbeitung in 4K, 3D-Modellierung, anspruchsvollem Grafikdesign oder dem Kompilieren von Code spüren Sie den Unterschied wirklich. Die M-Chips bieten deutlich mehr Rechen- und Grafikleistung, was sich in kürzeren Renderzeiten und einer flüssigeren Bearbeitung großer Projekte äußert. Für den täglichen Gebrauch Surfen, E-Mails, Streaming oder Notizen ist der Unterschied jedoch oft marginal, wenn überhaupt spürbar.

Gaming, Videobearbeitung & Co: Wo das Pro seine Muskeln spielen lässt

Wenn Sie zu den Nutzern gehören, die ihr iPad an die Leistungsgrenze bringen wollen, dann spielt das Pro seine Stärken aus:

  • Komplexe Videobearbeitung in 4K: Apps wie LumaFusion oder DaVinci Resolve laufen auf den M-Chips merklich flüssiger, besonders beim Export oder bei der Arbeit mit mehreren Spuren und Effekten.
  • Grafikintensive Spiele mit hohen Einstellungen: Bei den anspruchsvollsten Titeln, die auf Konsolenniveau agieren, können Sie auf dem Pro oft höhere Bildraten und detailliertere Grafiken genießen.
  • Professionelle 3D-Modellierung und Rendering: Anwendungen wie Shapr3D oder uMake profitieren enorm von der zusätzlichen Rechenpower.
  • Umfassende AR-Anwendungen: Gerade in Kombination mit dem LiDAR-Scanner können komplexe Augmented Reality-Erlebnisse auf dem Pro deutlich stabiler und immersiver dargestellt werden.

Ist die Leistung des Air 4 für Ihre täglichen Aufgaben mehr als genug?

Ganz klar: Ja. Für die überwiegende Mehrheit der Nutzer ist die Leistung des iPad Air 4 mit dem A14 Bionic Chip mehr als ausreichend. Ob Sie im Internet surfen, E-Mails schreiben, Filme streamen, Notizen machen, leichte Produktivitäts-Apps nutzen oder Casual Games spielen das Air 4 wird all diese Aufgaben ohne Ruckeln und mit Bravour meistern. Ich würde sogar sagen, dass die meisten Nutzer die volle Leistung eines M-Chips gar nicht ausreizen würden und somit der Aufpreis für ein Pro-Modell in diesem Kontext eine unnötige Investition wäre.

Das Display-Duell: 60 Hz gegen 120 Hz ProMotion nur ein Detail?

Was "ProMotion" bedeutet und warum es für Künstler und Gamer entscheidend ist

Die ProMotion-Technologie der iPad Pro Modelle ist ein echtes Highlight. Sie ermöglicht eine adaptive Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz, während das iPad Air 4 bei den üblichen 60 Hz bleibt. Was bedeutet das? Ganz einfach: Das Display des Pro kann bis zu doppelt so viele Bilder pro Sekunde darstellen. Für Künstler, die den Apple Pencil nutzen, ist das eine Offenbarung. Die geringere Latenz und die flüssigere Darstellung der Linienführung beim Zeichnen oder Schreiben machen einen spürbaren Unterschied es fühlt sich einfach natürlicher an, fast wie auf echtem Papier. Auch für Gamer ist ProMotion ein großer Vorteil, da es für flüssigere Animationen und eine reaktionsschnellere Steuerung sorgt, was besonders bei schnellen Actionspielen oder Shootern entscheidend sein kann.

Die Wahrheit über die Bildwiederholrate: So flüssig ist der Alltag wirklich

Im alltäglichen Gebrauch, also beim Scrollen durch Websites, Navigieren in Menüs oder dem Wechseln zwischen Apps, ist der Unterschied zwischen 60 Hz und 120 Hz zwar objektiv vorhanden, aber nicht jeder Nutzer nimmt ihn gleich stark wahr. Ich persönlich empfinde die ProMotion-Displays als spürbar flüssiger und angenehmer für die Augen, aber 60 Hz sind keineswegs "ruckelig" oder unangenehm. Für viele ist der Unterschied eher ein "Nice-to-have" als ein "Must-have". Wenn Sie noch nie ein 120-Hz-Display genutzt haben, werden Sie die 60 Hz des Air 4 als absolut ausreichend und angenehm empfinden.

Helligkeit und Farbtreue: Gibt es sichtbare Unterschiede?

Ja, auch hier gibt es Unterschiede, die je nach Anwendungsfall relevant sein können. Neuere iPad Pro Modelle bieten oft eine höhere Spitzenhelligkeit, insbesondere bei HDR-Inhalten. Das kann einen entscheidenden Vorteil darstellen, wenn Sie im Freien arbeiten oder in sehr hellen Umgebungen. Für professionelle Bild- und Videobearbeitung ist auch die oft noch präzisere Farbtreue der Pro-Displays ein Argument. Das iPad Air 4 bietet aber ebenfalls ein hervorragendes Liquid Retina Display mit guter Farbdarstellung und ausreichender Helligkeit für die meisten Innenräume. Für den durchschnittlichen Nutzer sind die Unterschiede hier meist nicht kaufentscheidend.

Mehr als nur Selfies: Die Kamerasysteme im direkten Vergleich

Face ID (Pro) vs. Touch ID (Air 4): Was ist im Alltag praktischer?

Die Wahl zwischen Face ID (iPad Pro) und Touch ID (iPad Air 4) ist oft eine Frage der persönlichen Präferenz und des Nutzungsszenarios. Das iPad Air 4 integriert Touch ID geschickt in die obere Taste, was ich als sehr intuitiv empfinde. Es ist besonders praktisch, wenn das iPad auf einem Ständer steht oder wenn man eine Maske trägt. Face ID auf den Pro-Modellen ist extrem schnell und komfortabel, solange das iPad in einer geeigneten Position ist und Ihr Gesicht frei ist. Im Querformat kann es manchmal vorkommen, dass man die Kamera verdeckt. Ich persönlich finde, dass beide Methoden hervorragend funktionieren, aber Touch ID im Air 4 ist oft flexibler, wenn man das Gerät in verschiedenen Lagen nutzt oder eben eine Maske trägt.

LiDAR-Scanner im Pro: Nützliches Feature oder teure Spielerei?

Der LiDAR-Scanner im iPad Pro ist ein faszinierendes Stück Technik, das Tiefenmessungen durchführt und damit die Augmented Reality (AR)-Erlebnisse erheblich verbessert. Er beschleunigt auch den Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen. Für den durchschnittlichen Nutzer ist der LiDAR-Scanner jedoch oft eine "teure Spielerei". Die meisten Alltags-Apps nutzen ihn nicht oder bieten nur marginale Vorteile. Sein volles Potenzial entfaltet er in spezialisierten professionellen Anwendungen, etwa in der Architektur für präzise Raumvermessungen, bei fortgeschrittener AR-Entwicklung oder in bestimmten 3D-Scan-Apps. Überlegen Sie also genau, ob Sie diese spezifischen Funktionen wirklich benötigen.

Qualitätsunterschiede bei Fotos und Videos: Wann lohnt sich das Pro-System?

Das Kamerasystem des iPad Pro ist dem des iPad Air 4 in der Regel überlegen. Es bietet oft ein Ultraweitwinkelobjektiv, eine bessere Videoaufnahmequalität und fortschrittlichere Funktionen wie Smart HDR. Hier sind Szenarien, in denen sich das Pro-System lohnt:

  • Scannen von Dokumenten mit höherer Detailgenauigkeit: Das fortschrittlichere System liefert schärfere Scans, was für geschäftliche oder universitäre Zwecke nützlich ist.
  • Aufnahme von Videos für professionelle Zwecke: Wenn Sie Ihr iPad für Vlogs, Tutorials oder andere kreative Projekte nutzen, bietet das Pro eine bessere Qualität und mehr Flexibilität.
  • Verbesserte Qualität bei Videotelefonie: Gerade in Zeiten von Homeoffice und Online-Meetings kann eine bessere Kamera für einen professionelleren Auftritt sorgen.
  • Einsatz in AR-Anwendungen, die präzise Tiefendaten benötigen: Hier spielt der LiDAR-Scanner seine Stärken aus und ermöglicht realistischere AR-Erlebnisse.

Anschlüsse und Zubehör: Die unsichtbaren, aber wichtigen Unterschiede

USB-C ist nicht gleich USB-C: Der Geschwindigkeitsvorteil von Thunderbolt im Pro

Beide iPads verfügen über einen USB-C-Anschluss, was eine große Flexibilität bei Zubehör und Ladegeräten bietet. Doch hier liegt ein entscheidender, aber oft übersehener Unterschied: Während das iPad Air 4 einen Standard-USB-C-Anschluss mit USB 3.1 Gen 2 Geschwindigkeiten bietet (bis zu 10 Gbit/s), unterstützen die iPad Pro Modelle Thunderbolt / USB 4. Das bedeutet Datenübertragungsraten von bis zu 40 Gbit/s! Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist enorm, wenn Sie externe Displays mit hoher Auflösung anschließen, schnelle externe SSDs für große Videoprojekte nutzen oder professionelle Docks mit vielen Peripheriegeräten verbinden möchten. Für den durchschnittlichen Nutzer, der lediglich ein Ladegerät oder einen USB-Stick anschließt, ist der Unterschied kaum spürbar. Für Kreativprofis kann Thunderbolt jedoch ein Game Changer für den Workflow sein.

Apple Pencil 2 & Magic Keyboard: Ein identisches Erlebnis auf beiden Geräten?

Eine gute Nachricht ist, dass sowohl das iPad Air 4 als auch das iPad Pro mit dem Apple Pencil 2 und dem Magic Keyboard kompatibel sind. Das bedeutet, Sie erhalten auf beiden Geräten ein erstklassiges Schreib- und Tipperlebnis. Die magnetische Befestigung und das kabellose Laden des Apple Pencil 2 sind äußerst praktisch. Das Magic Keyboard verwandelt beide iPads in produktive Laptop-Alternativen. Allerdings kann das Nutzungserlebnis dennoch variieren: Das ProMotion-Display des iPad Pro sorgt für eine noch geringere Latenz beim Zeichnen mit dem Apple Pencil, was für Künstler ein wichtiger Punkt ist. Bei sehr anspruchsvollen Anwendungen kann auch die höhere Prozessorleistung des Pro zu einem flüssigeren Gesamterlebnis führen, selbst mit diesen Zubehörteilen.

Speicheroptionen und RAM: Wie viel brauchen Sie wirklich?

Das iPad Air 4 war typischerweise mit 64 GB oder 256 GB Speicher erhältlich. Die iPad Pro Modelle bieten hier deutlich mehr Flexibilität, oft beginnend bei 128 GB und reichen bis zu beeindruckenden 2 TB. Auch die RAM-Ausstattung ist ein Unterschied: Während das Air 4 mit 4 GB RAM auskommt, bieten Pro-Modelle oft 8 GB oder sogar 16 GB RAM (insbesondere bei den höheren Speichervarianten). Für die meisten Nutzer sind 64 GB oder 128 GB in Kombination mit Cloud-Diensten ausreichend. Wenn Sie jedoch große Mengen an Fotos, 4K-Videos, umfangreiche Apps oder viele lokale Dateien speichern möchten, sollten Sie über 256 GB oder mehr nachdenken. Kreativprofis und Power-User, die mit riesigen Projektdateien arbeiten, werden die größeren Speicheroptionen und den zusätzlichen RAM der Pro-Modelle definitiv zu schätzen wissen, da dies die Multitasking-Fähigkeit und die Performance bei ressourcenintensiven Apps verbessert.

iPad Air 4 vs iPad Pro Preis Leistungs Vergleich

Das entscheidende Kriterium: Preis-Leistungs-Analyse für verschiedene Nutzertypen

Für Studierende und Schüler: Warum das iPad Air 4 oft die klügere Wahl ist

Aus meiner Sicht ist das iPad Air 4 für Studierende und Schüler oft die deutlich klügere und budgetfreundlichere Wahl. Seine Leistung ist für Notizen in Vorlesungen, das Recherchieren im Internet, das Erstellen von Präsentationen und den Konsum von Lerninhalten oder Medien mehr als ausreichend. Die zusätzlichen Pro-Features wie ProMotion, LiDAR oder die Thunderbolt-Schnittstelle sind für diese Anwendungsfälle selten notwendig und würden nur unnötig das Budget belasten. Mit dem Air 4 erhalten Sie ein leistungsstarkes, zukunftssicheres Tablet, das alle akademischen Anforderungen erfüllt und dabei ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, insbesondere wenn Sie es refurbished oder gebraucht erwerben.

Für Kreativprofis und Power-User: Wann sich der Aufpreis für das Pro definitiv lohnt

Für Kreativprofis wie Grafiker, Videografen, 3D-Künstler oder auch Entwickler ist der höhere Preis des iPad Pro meiner Meinung nach eine lohnende Investition. Hier sind die Vorteile des Pro-Modells keine Luxus-Features, sondern entscheidende Werkzeuge für einen effizienten und professionellen Workflow. Das ProMotion-Display sorgt für präziseres Arbeiten mit dem Apple Pencil, der leistungsstärkere M-Chip beschleunigt rechenintensive Aufgaben erheblich, und die Thunderbolt-Konnektivität ermöglicht den schnellen Datenaustausch mit externen Geräten. Auch das fortschrittlichere Kamerasystem und der LiDAR-Scanner können in bestimmten professionellen Kontexten einen echten Mehrwert bieten, der die Produktivität steigert und die Qualität der Arbeit verbessert.

Für den alltäglichen Gebrauch: Ist ein Pro-Modell überdimensioniert?

Für den reinen alltäglichen Gebrauch also Surfen, E-Mails checken, Streaming-Dienste nutzen, leichte Spiele spielen und soziale Medien pflegen ist ein iPad Pro meiner Einschätzung nach definitiv überdimensioniert. Die beeindruckende Leistung und die spezialisierten Features der Pro-Modelle werden in diesen Szenarien schlichtweg nicht ausgenutzt. Das iPad Air 4 bietet für diese Zwecke eine mehr als ausreichende Leistung und ein hervorragendes Nutzererlebnis. Ein Pro-Modell wäre hier eine unnötige Investition, deren Mehrwert Sie im Alltag kaum spüren würden. Sparen Sie das Geld lieber oder investieren Sie es in sinnvolles Zubehör für das Air 4.

Fazit: Ihre persönliche Checkliste für die richtige iPad-Entscheidung

3 Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen müssen

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, empfehle ich Ihnen, diese drei Fragen ehrlich zu beantworten:

  1. Was ist mein primärer Anwendungszweck und welche Apps nutze ich am häufigsten? Überlegen Sie, ob Sie primär Notizen machen, Filme schauen oder doch professionelle Videobearbeitung betreiben.
  2. Wie wichtig sind mir professionelle Features wie ProMotion, LiDAR oder Thunderbolt-Geschwindigkeit? Machen diese Funktionen einen echten Unterschied für Ihre Arbeit oder Ihr Hobby, oder sind sie eher "nice-to-have"?
  3. Welches Budget steht mir zur Verfügung und wie wichtig ist mir das Preis-Leistungs-Verhältnis? Sind Sie bereit, für Spitzenleistung und spezielle Features tiefer in die Tasche zu greifen, oder suchen Sie die beste Balance aus Preis und Funktionalität?

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Unsere finale Empfehlung: Das Air 4 für die Vernunft, das Pro für die Zukunft?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das iPad Air 4 die vernünftige, budgetfreundliche und für die meisten Nutzer völlig ausreichende Wahl ist. Es bietet eine hervorragende Leistung, ein tolles Display und volle Kompatibilität mit wichtigem Zubehör. Für Studierende, Schüler und alltägliche Nutzer ist es die ideale Balance. Das iPad Pro hingegen ist die Investition für anspruchsvolle professionelle Anforderungen und eine zukunftssichere Leistung, die sich bei Kreativprofis und Power-Usern durch gesteigerte Effizienz und erweiterte Möglichkeiten auszahlt. Ihre Entscheidung sollte letztlich auf Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Budget basieren.

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Josef Fischer

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Ich bin Josef Fischer, ein leidenschaftlicher Technologieexperte mit über zehn Jahren Erfahrung in der Branche. Mein beruflicher Werdegang umfasst verschiedene Positionen in der Softwareentwicklung und IT-Beratung, wo ich tiefgehende Kenntnisse in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und digitale Transformation erlangt habe. Als Autor auf mp-multimedia.de spezialisiere ich mich darauf, komplexe technologische Themen verständlich und zugänglich zu präsentieren. Ich glaube daran, dass Technologie nicht nur für Fachleute, sondern für jeden von uns relevant ist. Daher strebe ich an, meine Leser mit präzisen Informationen und praktischen Einblicken zu versorgen, die ihnen helfen, die digitale Welt besser zu verstehen und zu navigieren. Mein Ansatz ist es, aktuelle Trends und Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und dabei stets auf die Genauigkeit meiner Inhalte zu achten. Mein Ziel ist es, eine vertrauenswürdige Quelle für Leser zu sein, die sich für die neuesten Technologien interessieren und deren Auswirkungen auf unser tägliches Leben verstehen möchten.

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